top

Wir sind bestrebt, Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Deshalb verwenden wir sogenannte Cookies auf unserer Homepage, die Informationen über Ihren Besuch speichern. Durch den weiteren Besuch unserer Homepage erklären Sie sich damit einverstanden. Ergänzende Informationen finden Sie hier.

Die Haut - unser größtes Organ

Fällt der Begriff Organ, denken die meisten wohl an Leber, Niere, Herz, Magen und Darm, vielleicht noch an Nase, Augen und Ohren. Aber die Haut? Tatsächlich ist sie mit einer Fläche von ca. zwei Quadratmetern und einem Anteil von einem Sechstel am Körpergewicht unser größtes Organ. Ihre Aufgaben sind so vielfältig wie anspruchsvoll: Als äußere Hülle schützt sie den Körper vor mechanischen Einwirkungen und Umwelteinflüssen wie Sonnenstrahlen, Hitze, Kälte, Nässe, schädlichen Bakterien und Viren. Gleichzeitig dient sie als Sinnesorgan im Kontakt mit unserer Umgebung und als Schauplatz wichtiger Ausscheidungsprozesse.

Die Haut besteht aus drei Schichten:

- Epidermis (Oberhaut),
- Dermis (Lederhaut) und
- Subcutis (Unterhautfettgewebe).

Die Wirkung von Kosmetika ist grundsätzlich auf die Epidermis beschränkt, tiefer gehende Eingriffe sind der Medizin vorbehalten.

Die Grenze bildet die Keimschicht (stratum basale), die unterste, lebende Schicht der Epidermis, die mittels einer Zellmembran feinfaserig mit der Lederhaut verzapft ist. Hier finden Zellteilung und Wachstum der Oberhaut statt.

Je weiter die Zellen in Richtung Oberfläche wandern und dabei Stachelzellenschicht (stratum spinosum), Körnerschicht (stratum granulosum), Glanzschicht (stratum lucidum) und Hornschicht (stratum corneum) durchqueren, desto mehr nimmt ihr Wassergehalt ab, bis sie schließlich als Hornschüppchen abgestoßen werden. Dieser Prozess dauert in etwa 30 Tage.

Nicht selten ist der Zustand der Haut ein Spiegelbild des körperlichen und geistigen Befindens. Tatsächlich ist eine gesunde Haut inzwischen zu einer Seltenheit geworden. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Lebensumstände und das Klima radikal verändert. Wir leben zwar länger, unser Alltag verläuft jedoch von Kindheit an in einem weitaus höheren Tempo, als es noch vor 20, 50 oder gar 100 Jahren der Fall war. UV-Strahlen, Stress, Krankheiten und Medikamente, Alkohol und Nikotin setzen der Haut zu. Als Folge warnen Medizin und Wissenschaft: Allergien und umweltbedingte Erkrankungen nehmen zu. Gleichzeitig bestätigt die Forschung, dass über eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Zufuhr von bestimmten Biostoffen über die Haut erheblicher Einfluss auf die Haut genommen werden kann.

In dieser Erkenntnis liegt der Ursprung des Begriffs Hautgesundheit. Sie zu erhalten, ist unser oberstes Ziel.

Artikel zum Thema