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Die Sonne strahlt - in doppelter Hinsicht

Kaum scheint die Sonne, spielt sich das Leben wieder draußen ab. Die Menschen scheinen irgendwie fröhlicher und unbeschwerter, die Plätze in den Straßencafés sind schnell gefüllt. Man bewegt sich an der frischen Luft, verbringt das Wochenende im Freibad, auf der Terrasse oder im Garten. Als würde die Sonne nach der kalten, ungemütlichen Jahreszeit unsere Lebensfreude-Batterien aufladen.

Die Sonne ist tatsächlich ein Energielieferant. Ihre Strahlen aktivieren Atmung und Durchblutung, sie kurbeln die Produktion von Vitamin D an, das den Calciumspiegel im Blut regelt und eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau spielt. Für diesen Effekt reicht es jedoch völlig aus, Gesicht und Handrücken alle zwei Tage etwa zehn Minuten lang der Sonne auszusetzen. Denn das Sonnenbad ist ein trügerischer Genuss.

Wer sich in die Sonne legt, setzt seine Haut UV- und Infrarot (IR)-Strahlen aus:

UV-A (—> altern)

Für das menschliche Auge unsichtbar, durchdringen diese langwelligen Strahlen ungefiltert die Atmosphäre und gelangen mit voller Kraft auf die Erde. Wenn sie nicht durch Kleidung und Sonnenschutz aufgehalten werden, endet ihr Weg erst tief in der Lederhaut. Die Haut versucht, sich mit einer Sofortpigmentierung zu schützen, die sich als Bräune zeigt, die allerdings nicht von langer Dauer ist. Häufig reicht dieser Eigenschutz jedoch nicht aus. Dann können Kollagenfasern beschädigt werden. Mögliche Folge: Die Haut verliert an Elastizität, es bilden sich Falten. Ebenso erhöht sich das Risiko eines Melanoms („schwarzer“ Hautkrebs).

Tipp: Achten Sie beim Kauf von Sonnenschutzprodukten unbedingt auf die Kennzeichnung UVA in einem Kreis.

UV-B (—> bräunen, brennen)

Obwohl die Atmosphäre etwa 90 Prozent dieser Strahlen abfängt, verfügen sie immer noch über genügend Kraft, um bis tief in die Epidermis vorzudringen, sofern sie nicht durch Kleidung und Sonnenschutz gestoppt werden. Um sich zu schützen, kurbelt die Haut die Produktion von Melanin an, es kommt zur Bräunung. Ist der Schutz aufgebraucht, kann es zu einem Sonnenbrand kommen, einer entzündlichen Reaktion, die je nach Intensität in Verbindung mit einer schmerzenden Rötung, Schwellungen oder Blasenbildung einhergeht. Das Tückische: Der Sonnenbrand zeigt sich erst Stunden nach einem übertriebenen Sonnenbad.

Tipp: Auch wenn es nicht zu einem Sonnenbrand kommt, zu viele UV-Strahlen schädigen die Haut, lassen sie altern und erhöhen das Krebsrisiko. Schützen Sie sich mit einem hochwertigen Sonnenschutz und erneuern Sie diesen regelmäßig. Lichtschutzfilter nutzen sich durch Lagerung ab - auch im Vakuum.

IR-A

Mit den Infrarotstrahlen vom Typ A - kurz: IR-A - hat die Sonne einen weiteren Pfeil im Köcher. Sie verfügen zwar über weniger Energie als UV-Strahlen, dringen dafür aber noch tiefer in die Haut ein - etwa ein Sechstel erreicht sogar die Unterhaut (Subcutis) und schädigt die Kollagenstruktur, Im Gegensatz zu den UV-Strahlen können die IR-A-Strahlen die Zellmembran durchdringen und in der Zelle selbst die Bildung freier Radikaler anstoßen. Mögliche Folge: eine deutlich beschleunigte Hautalterung.

Tipp: Antioxidantien - z. B. die Vitamine C und E - bieten den besten Schutz. Deshalb unbedingt das Vitamin Hydro Gel unter dem Sonnenschutz auftragen.
Genießen Sie die Sonne - in Maßen. Cremen Sie sich großzügig ein und erneuern Sie den Sonnenschutz regelmäßig. Bleiben Sie hautgesund!    

PS: Noch ein Wort zum Thema „wasserfest“. Bequem ist nicht sicher. Wir verzichten auf diesen chemischen Zusatz, da er die Haut belastet und eine trügerische Sicherheit vorgaukelt. Besser ist es, sich gut abzutrocknen und neu einzucremen.

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