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Vitamin A – Fakten und Mythen

Retinol ist Vitamin A, aber Vitamin A ist nicht unbedingt Retinol. Klingt verwirrend? Tatsächlich gibt es widersprüchliche Informationen über das Hautvitamin Nummer 1. Deshalb haben wir einige Fakten zusammengestellt.

Es gibt nicht DAS Vitamin A.

Der Begriff Vitamin A beschreibt eine ganze Gruppe von Substanzen. Die stärkste von ihnen ist Retinsäure, oft auch Vitamin-A-Säure genannt. In Deutschland ist Retinsäure verschreibungspflichtig und darf nur vom Arzt eingesetzt werden.

Bei Retinyl Palmitat, das wir seit 20 Jahren erfolgreich bei retipalm derma cosmetic® verwenden, handelt es sich um ein Ester, das aus einer chemischen Reaktion der Palmitinsäure – in unserem Fall gewonnen aus Kokosöl – mit Retinol entsteht und als besonders gut hautverträglich gilt. Die positive Wirkung auf die Haut ist seit Jahrzehnten medizinisch und wissenschaftlich bewiesen.

Die wohl bekannteste Form von Vitamin A ist Retinol. Leider wird diese Substanz oft mit Vitamin A gleichgesetzt. Tatsächlich handelt es sich um einen Alkohol, der in der Haut stärker wirken kann als Retinyl Palmitat. Allerdings war es lange nicht möglich, Retinol in Kosmetika wirkungsvoll zu dosieren, da ein Alkohol stets sehr flüchtig und oxidativ ist. Erst moderne Verkapselungstechnologien aus der Medizin ermöglichten den Durchbruch für die Kosmetik. Die positive Wirkung von Retinol in der Haut ist ebenfalls seit Jahrzehnten in Medizin und Wissenschaft unumstritten.

Beta-Carotin ist KEIN Vitamin A, sondern lediglich die Vorstufe (»Provitamin«). Der menschliche Organismus ist in der Lage, Beta-Carotin in Vitamin A umzuwandeln, allerdings nur einen Bruchteil (etwa 15%). Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion und Diabetiker können pflanzliche Caratinoide nur schlecht in Vitamin A umwandeln.

Vitamin A macht Haut lichtempfindlich.

Jein. Tatsächlich ist es so, dass Retinsäure die Haut lichtempfindlich machen kann. Die darf in Deutschland allerdings nur ein Arzt verwenden. Für Retinol und Retinyl Palmitat ist diese Behauptung längst widerlegt.

Wie alle Vitamine sind Vitamin A und seine Unterformen jedoch echte Sensibelchen, wenn sie Licht und Luft ausgesetzt werden. Deshalb sollten Sie im Supermarkt einen großen Bogen um Melonenscheiben, Ananasringe und dergleichen in durchsichtiger Kunststoffverpackung machen. Was praktisch aussieht, ist für die Vitamine tödlich.

Bei Cremes ist es in der Regel so, dass sie nicht sofort in die Haut einziehen. Der daraus resultierende Kontakt mit Licht und Luft führt dazu, dass ein erheblicher Teil der Wirkung von Retinol verloren geht – wenn es nicht verkapselt ist.

Wir haben das für unsere neuen Produkte von retimed® by retipalm getestet, indem wir unverkapseltes und verkapseltes Retinol dauerhaft einer Temperatur von 50° Celsius ausgesetzt haben. Nach 14 Tagen war das unverkapselte Retinol nicht mehr nachweisbar, das verkapselte noch zu 80 Prozent.

Viele Karotten = viel Vitamin A

Falsch! Obst und Gemüse enthalten lediglich Beta-Carotin, also die Vorstufe von Vitamin A. Hauptlieferant von Vitamin A sind Leber, Innereien, fettige Fische, Eier und Milchprodukte.

Wichtig für die Ernährung: Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Deshalb sollte man es stets in Kombination mit einem Öl zu sich nehmen; als ideal gilt Leinöl.

Vitamine essen reicht doch.

Jein. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung bilden eine solide Basis für die Hautgesundheit. Bei dem für Haut und Organismus extrem wichtigen Vitamin A ist es jedoch so, dass Leber und Innereien – die stärksten Lieferanten von Vitamin A – kaum noch gegessen werden. Auch fette Fische mag nicht jeder. Veganer haben es besonders schwer, da sie weder Fleisch oder Fisch, noch Eier und Milchprodukte zu sich nehmen; sie müssen auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, um ihren Körper adäquat zu versorgen.

Über die Nahrung aufgenommene Vitamine haben jedoch einen weiten Weg vor sich. Sie brauchen fast eine Woche, bis sie bei der Hautzelle ankommen. Da sich unterwegs bereits andere Abnehmer an den Vitaminen bedient haben, bekommt die Haut – unser größtes Organ – lediglich die Reste.

Unser einzigartiges System, die Haut von außen schnell und direkt mit Vitaminen in hoher Dosierung zu versorgen, wurde oft kopiert, doch bislang nicht erreicht.

Ab einem gewissen Alter kann Kosmetik nichts mehr ausrichten.

Falsch! Vor einigen Jahren machte eine medizinische Studie der Universität von Michigan Furore. 36 Personen wurde 24 Wochen lang bis zu dreimal pro Woche 0,4% verkapseltes Retinol auf einem Unterarm aufgetragen. Das Ergebnis:

  • Die Haut war besser durchfeuchtet.
  • Die Haut verfügte über mehr Kollagen.
  • Die Haut war insgesamt widerstandsfähiger.
  • Die Faltentiefe hatte sich signifikant verringert.

Was diese Studie so bemerkenswert macht? Das Durchschnittsalter der Testpersonen betrug 87 Jahre.

Viel hilft viel – auch bei Vitamin A

Jein. Ob als Retinyl Palmitat oder Retinol – in wirkungsvoller Dosierung eingesetzt, wirkt Vitamin A in der Haut. Daran muss sie sich gewöhnen. Deshalb haben wir ein 3-Stufen-System als eine Art Trainingsprogramm entwickelt, das die Haut in die Lage versetzt, das Anti-Aging-Vitamin optimal zu verarbeiten. Unsere Empfehlung: Vitamin-A-Neulinge sollten stets mit der Stufe 1 beginnen.

Für das bestmögliche Pflegeergebnis.
Für eine optimale Verträglichkeit.
Für eine hautgesunde Zukunft.

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